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Wer ist die GESA

Der Anfang: Gefährdetenhilfe Wuppertal e.V.
Die GESA, gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung, wurde im Jahr 1985 als Gefährdetenhilfe Wuppertal e.V. von Mitarbeitern des Wichernhauses und engagierten Sozialarbeitern der Bewährungshilfe gegründet.
Ziel war es, haftentlassenen Straftätern durch die Schaffung von Arbeitsplätzen einen Wiedereinstieg in das Berufsleben und somit in die Gesellschaft zu ermöglichen. Die ersten Beschäftigungsmöglichkeiten werden damals im Maler- und Elektrohandwerk geschaffen.
1989 entstand durch den Aufbau der Recycling-Dienste, in denen Elektroaltgeräte zerlegt und einer stofflichen Wiederverwertung zugeführt werden, eine große Zahl von weiteren Arbeitsplätzen.
Die Zielgruppe der Arbeit der Gefährdetenhilfe Wuppertal e.V. verlagerte sich immer mehr auf den Personenkreis der langzeitarbeitslosen Bürgerinnen und Bürger. Für deren Anleitung wurde Fachpersonal des ersten Arbeitsmarktes eingestellt.
Um nicht nur Beschäftigungsverhältnisse für Erwachsene anzubieten, begann man 1993 mit dem Aufbau einer beruflichen Bildung, in der Jugendliche, die über keine abgeschlossene Schulbildung oder keinen Ausbildungsplatz verfügen, betreut und in verschiedenen Handwerksberufen qualifiziert werden.

Gründung der GESA gGmbH
Durch die steigende Zahl der Teilnehmer sowohl in den Beschäftigungs- als auch in den Qualifizierungsmaßnahmen wird 1995 eine neue Organisationsform erforderlich: Die GESA wird als gemeinnützige GmbH aus der Gefährdetenhilfe Wuppertal e.V. ausgegründet und übernimmt von nun an die operative Arbeit.
Die steigende Zahl der langzeitarbeitslosen Mitbürger, deren immer komplexer werdende Problemlagen sowie die sich verändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes, machten es erforderlich, moderne und zukunftsweisende Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder anzubieten.
In einer einzigartigen Kooperation mit der Stadt Wuppertal, der ARGE Wuppertal, dem Gebäudemanagement, den Wuppertaler Stadtwerken, der forstwirtschaftlichen Universität Rottenburg sowie mit der Unterstützung aller relevanten politischen und gesellschaftlichen Akteure gelang der GESA 2006 die Gründung eines in dieser Form in Deutschland einmaligen Ökosozialprojektes, des Holzenergiehofes Wuppertal.

Geschichte der GESA

1985
10 % aller Wuppertaler sind arbeitslos.
40–50 % der Klienten von Bewährungshilfe und Wichernhaus sind erwerbslos.

Sozialarbeiter wollen Arbeitsplätze schaffen:
Gründung der Gefährdetenhilfe Wuppertal e.V.
Der Elektro-Dienst startet in der Hünefeldstraße mit fünf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

1986
Weitere Arbeitsplätze im Maler-Dienst kommen hinzu.

1989
Der Recycling-Dienst wird gegründet.

1990
Ankauf der riri Reißverschluss-Fabrik und Umbau in die Bildungs- und Ausbildungsstätte Gennebrecker Straße im Rahmen von Beschäftigungsmaßnahmen.

1992
Das Gebäude Hünefeldstraße 14a, ehemals Firma Paul Fischer, wird im Rahmen von Beschäftigungsmaßnahmen zum Verwaltungssitz umgebaut.

1993
Die Berufliche Bildung entwickelt sich zu einem Schwerpunkt.

1995
Das kontinuierliche Wachstum der Arbeit der GHW e.V. führt zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH – der GESA.

1998
Die Betriebsstätte Essener Straße wird neuer Standort des Bereichs Recycling.
Der City-Treff in der Gemarker Kirche bietet einen Anlaufpunkt für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen

1999
Das net-C-enter öffnet seine Türen und wird zum Treffpunkt für Jugendliche.

2002
Die Kreuzkirche im Stadtteil Langerfeld wird zum Wohnhaus umgebaut und bietet vorwiegend alleinerziehenden Müttern und Vätern mit ihren Kindern Wohnraum.

2006
Der Holzenergiehof wird gegründet.

2007
Das Fanprojekt kommt zur GESA und öffnet im Dezember das Fanhaus 1954.

2008
Das Bewerbercenter be:st und das Café in der CityKirche in Elberfeld nehmen die Arbeit auf.

Für die Menschen. Für die Stadt.