Rückblick auf das Projekt BerEb
Der Schritt von der Schule in den Beruf bringt viele Fragen mit sich: Welcher Beruf passt zu mir? Wie finde ich eine passende Ausbildung? Und wie gelingt der Einstieg nach dem Schulabschluss? Genau hier setzte BerEb an. Im Rahmen des Berufseinstiegsprojekts begleiteten erfahrene Fachkräfte junge Menschen bei der Berufsorientierung, beim Erreichen des Schulabschlusses und auf dem Weg in Richtung Ausbildung oder weiterführende Bildung.

Zielgruppe und Ziele
BerEb richtete sich an Schüler*innen kurz vor dem Schulabschluss – darunter auch Jugendliche, denen die Ausbildungsreife fehlte. Das Projekt verfolgte dabei konkrete Ziele:
- Erreichen des Schulabschlusses
- Aufnahme einer Ausbildung oder einer weiterführenden Bildungsmaßnahme
Darüber hinaus unterstützte die Berufseinstiegsbegleitung bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle und begleitete den Übergang von der Schule in die Ausbildung. Zu Beginn der Ausbildung lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses. Sozialpädagogische Unterstützung war auch bei der Herstellung der Ausbildungsreife möglich.

Ort und Durchführung
Der Durchführungsort war der Standort der GESA gGmbH in der Gennebrecker Straße 21, 42279 Wuppertal. Zusätzlich wurde die Berufseinstiegsbegleitung an ausgewählten Schulen angeboten.
BerEb wurde im Auftrag der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal umgesetzt. Die Berufsberater*innen der Agentur begleiteten das Projekt eng. Durchgeführt wurde die Berufseinstiegsbegleitung von drei Bildungsträgern:
- GESA gGmbH
- E.D.B. Bildungsgesellschaft für erfolgreiche Berufe GmbH
- WIPA Wuppertal GmbH
Die Förderung erfolgte durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesagentur für Arbeit, den Europäischen Sozialfonds und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

So lief die Unterstützung ab
Der Einstieg in das Projekt erfolgte über die zuständigen Lehrer*innen an der jeweiligen Schule. Sie klärten, ob die Schule am Projekt teilnahm. Außerdem war die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Im Mittelpunkt stand eine individuelle Förderung. In ersten Gesprächen wurden Interessen, Fähigkeiten und auch Schwächen der Berufseinsteiger*innen thematisiert. Auf dieser Grundlage wurde das weitere Vorgehen geplant – je nach Bedarf etwa mit Unterstützung bei Bewerbungen oder bei der Bewältigung persönlicher Problemlagen.
Ein zusätzlicher Baustein war die Nachbetreuung: Diese war bis zu sechs Monate nach Beginn der Berufsausbildung möglich. Auch in dieser Zeit standen die Ansprechpersonen für Fragen zur Verfügung.

Orientierung durch Selbstreflexion und praktische Einblicke
Viele Jugendliche hatten bereits ein Berufsziel, wussten aber nicht, wie sie dieses erreichen konnten. Andere hatten noch keine klare Vorstellung davon, welcher Beruf zu ihnen passt. BerEb setzte deshalb früh bei der beruflichen Entscheidungsfindung an: Gemeinsam wurden Stärken und Interessen erkundet. Darauf aufbauend informierte die Berufseinstiegsbegleitung über passende Berufsbilder und notwendige Qualifikationen.
Um Berufsfelder kennenzulernen, konnten auch Berufsfelderkundigungen, Schnuppertage und Praktika Teil des Weges sein.