Inklusion stärkt den Arbeitsmarkt

Unsere Grüntal freut sich über bestandene Gesellenprüfung Arbeit bedeutet mehr als nur ein regelmäßiges Einkommen. Sie ermöglicht Selbstständigkeit, Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich sind Menschen mit Behinderung ein wichtiger Teil des Arbeitsmarktes und ein oftmals noch unterschätztes Potenzial für Unternehmen. Allein in Deutschland leben rund 7,9 Millionen Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung. Das entspricht 9,3 Prozent […]

Unsere Grüntal freut sich über bestandene Gesellenprüfung

Arbeit bedeutet mehr als nur ein regelmäßiges Einkommen. Sie ermöglicht Selbstständigkeit, Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich sind Menschen mit Behinderung ein wichtiger Teil des Arbeitsmarktes und ein oftmals noch unterschätztes Potenzial für Unternehmen. Allein in Deutschland leben rund 7,9 Millionen Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung. Das entspricht 9,3 Prozent der Bevölkerung. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs, des demografischen Wandels und der Nachwuchssicherung zeigt sich: Inklusion im Arbeitsleben ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern auch eine wirtschaftliche Chance.

Ausbildungserfolg im Malerhandwerk

Wie gelungene Inklusion im ersten Arbeitsmarkt konkret aussehen kann, zeigt unsere Grüntal. Henrike Feldmeyer, gehörlose Auszubildende im Malerteam der Grüntal, hat ihre Gesellenprüfung zur Malerin und Lackiererin erfolgreich bestanden. Die Ergebnisse der Gesellenprüfung wurden den Auszubildenden im Malerhandwerk am 30. Juni im Beisein von Oliver Conyn, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Wuppertal, sowie Melanie Hainz, Vorsitzende des Prüfungsausschusses, bekannt gegeben. Für Henrike Feldmeyer ist der Abschluss ein persönlicher Meilenstein und zugleich ein starkes Beispiel dafür, wie Ausbildung gelingen kann, wenn fachliche Anforderungen, Teamarbeit und passende Unterstützung zusammenkommen. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss wird sie nun bei der Grüntal übernommen.

Inklusion ist gelebter Arbeitsalltag

„Wir freuen uns sehr mit Henrike Feldmeyer über diesen Erfolg. Sie hat gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen eine echte Chance bekommen und wenn man ihnen etwas zutraut“, sagt Simone Kathöfer, Personalleiterin der Grüntal und Inklusionsbeauftragte der GESA Gruppe. „Für uns ist Inklusion keine Sondergeschichte, sondern gelebter Arbeitsalltag. Wir bilden aus, erbringen hochwertige Dienstleistungen für unsere Kundinnen und Kunden und tun das in Teams, in denen Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenarbeiten.“

Grüntal verbindet Qualität, Ausbildung und Teilhabe

Die gemeinnützige Grüntal wurde 2013 gegründet und führte zunächst Landschaftspflegearbeiten durch. In den vergangenen Jahren kamen Dienstleistungen im Malerhandwerk, in der Gebäudereinigung sowie der Bereich Holzenergie hinzu. Heute ist die Grüntal das größte Inklusionsunternehmen Wuppertals. 40 Prozent der Mitarbeitenden haben eine anerkannte Schwerbehinderung.

Als Inklusionsunternehmen ist die Grüntal im ersten Arbeitsmarkt tätig und steht mit ihren Leistungen im Wettbewerb zu anderen Anbietern. Dabei verbindet sie hochwertige Arbeit mit einem klaren sozialen Auftrag: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten als Kolleginnen und Kollegen zusammen, Nachwuchskräfte werden ausgebildet und berufliche Teilhabe wird ganz praktisch möglich gemacht.

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