Brückenschlag

Brückenschlag ist ein niederschwelliges Arbeitsangebot, das den Teilnehmenden vielseitige, individuelle Möglichkeiten bietet. Die Maßnahme hält auf die Person abgestimmte Betreuungs- und Hilfsangebote bereit, daher ist sie besonders für Teilnehmende mit unterschiedlichen Einschränkungen (Sucht, körperlichen, psychischen, sozialen Einschränkungen) geeignet. Wir gehen auf die individuellen Situationen unserer Teilnehmer*innen gezielt ein.

Es werden verschiedene Tätigkeiten und Einsatzorte angeboten, in denen die Teilnehmenden je nach Begabung, Möglichkeit und Interesse ihre Aufgabenbereiche finden können:

Einsatzorte und Tätigkeitsfelder

  • RAT&TAT der GHW: hauswirtschaftliche Tätigkeiten in einem Sozialcafé; Service, Einkauf, Reinigung, Lebensmittelzubereitung und Verkauf von Speisen und Getränken
  • Brockenhaus: Möbel- und Tischlerarbeiten, Kantinentätigkeiten, Verkaufstätigkeiten
  • Wichernhaus: Lagerarbeiten, Haushaltsauflösungen und Aufarbeitung von Möbeln
  • Recyclinghof der GESA: Demontage von gebrauchten Elektrokleingeräten, Sortierarbeiten

Die Arbeitsgelegenheit (AGH) wird von einer wöchentlich stattfindenden Aktivierungsmaßnahme begleitet. Diese beinhaltet u.a. Bewerbungstraining, berufliche Perspektiven und Alternativen, Computerschulungen sowie Gesundheitslehre. Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit geringen Deutschkenntnissen haben zusätzlich die Gelegenheit, ihre Sprachfähigkeit gezielt zu verbessern.

Darüber hinaus gehen AGH und Aktivierung immer mit einer sozialpädagogischen Begleitung einher. Dabei stehen die Stärken, die persönliche Situation und die Herausforderungen im Mittelpunkt. Durch die individuellen Beratungsangebote verbessern die Teilnehmenden ihre Chance, den Anforderungen des 1. Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Besonderheit

Eine weitere Besonderheit der AGH-Maßnahme Brückenschlag liegt in der variablen Arbeitszeit: Die täglichen Arbeitszeiten sind nach Absprache an die persönliche Belastbarkeit und soziale Situation zwischen drei und sechs Stunden täglich anpassbar. Sollte es erforderlich sein, kann bei Bedarf auch der Einsatzort innerhalb der Maßnahme gewechselt werden.
Die Mehraufwandsentschädigung für die geleistete Arbeit wird wöchentlich bar ausgezahlt. Das Projekt wird von der GESA Beteiligung gGmbH durchgeführt.

Dieses Projekt wird im Auftrag des Jobcenters Wuppertal durchgeführt.