Niedrigschwellige Berufsorientierung für junge Menschen im Werkstattjahr NRW

Das Werkstattjahr NRW – Berufs- und Ausbildungsvorbereitung durch individuelle Förderung

Das Werkstattjahr ist eine niedrigschwellige Berufsvorbereitungsmaßnahme für junge Menschen. Praxisnahe Tätigkeiten und Einblicke in verschiedene Berufsfelder helfen bei einer ersten beruflichen Orientierung.

Adresse:

GESA gGmbH
Gennebrecker Straße 21
42279 Wuppertal

Weitere Informationen:

Finanziell unterstützt durch das Jobcenter Wuppertal

Jobcenter Wuppertal

Alle Infos auf einen Blick:

Ort: NRW
Das GESA Werkstattjahr, das berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit verbindet, findet in 42279 Wuppertal, Gennebrecker Straße 21 statt.

Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren, die noch nicht bereit für die Aufnahme einer Ausbildung sind und Orientierung suchen.

Ziel
Ziel ist es, über produktive, marktnahe Tätigkeiten eine erste Berufsorientierung zu ermöglichen und schrittweise auf eine Ausbildung vorzubereiten.

Das Werkstattjahr NRW – Stärkung der Ausbildungsreife durch gezielte Berufsorientierung!

Berufsorientierung im Werkstattjahr NRW

Das Werkstattjahr NRW ist ein Berufsorientierungsprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene, das die Teilnehmenden durch Schulungen, praktische Erfahrungen und Betriebspraktika gezielt auf die Berufswahl vorbereitet und ihre Ausbildungsreife stärkt. Im Zentrum des Projekts steht die individuelle Förderung der Teilnehmenden, wobei sie durch persönliche Begleitung ihre Stärken und Schwächen erkennen, berufliche Ziele definieren und essenzielle Kompetenzen wie Kommunikation, Teamarbeit und Problemlösung entwickeln. Dieser umfassende Ansatz ermöglicht es den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sich eine fundierte Basis für ihre berufliche Zukunft aufzubauen.

Inhalte des Projekts Werkstattjahr NRW im Überblick

  • Ausprobieren neuer Tätigkeiten
  • Talente und Kompetenzen entdecken
  • Betriebspraktika
  • Erlebnispädagogik
  • Sozialpädagogische Betreuung
  • Sprachförderung
  • Anschlussperspektiven entwickeln
  • Bewerbungstraining
  • Mehr erfahren über Stärken und Neigungen
  • Spaß an Arbeit und Lernen entwickeln
  • Gemeinsam Erfolge erzielen
  • Individuelle Förderung
  • Erfolgsbonus erreichen
  • Unterstützung bei der Berufswahlentscheidung
GESA

Ablauf des Werkstattjahrs

Hauptschulabschluss nachholen

Praktische Einblicke gewinnen

FAQ – Oft gestellte Fragen

Entdecken, Lernen, Entwickeln: Gezielte Förderung beruflicher Kompetenzen

Struktur und Ablauf des Werkstattjahrs

Das Werkstattjahr NRW bereitet die Teilnehmenden gezielt auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor. Es bietet ihnen verschiedene Möglichkeiten, um ihre Bildungschancen zu verbessern und ihre beruflichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die jungen Menschen können sich in den Werkstätten der GESA ausprobieren, die Berufsschule besuchen, an Gruppenaktivitäten teilnehmen und erste betriebliche Praktika absolvieren. Das Lernen in Werkstatt, Betrieb und Berufsschule sind dabei eng aufeinander abgestimmt.

Das Werkstattjahr wird in vier Phasen absolviert, die im Folgenden beschrieben sind:

Die Einstiegsphase (vier Wochen)

In der Einstiegsphase haben die Teilnehmenden und die Mitarbeitenden der GESA die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Gleichzeitig erarbeiten die Teilnehmenden ein Verständnis für das Projekt und erkunden die verschiedenen Werkstätten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Selbsteinschätzung und der Identifikation der eigenen Stärken und Interessen.

Die Festigungsphase (vier Wochen)

In der Festigungsphase werden die erworbenen Fähigkeiten vertieft und weiterentwickelt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an verschiedenen Schulungen und Workshops teilzunehmen, um ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu erweitern.

Die Entwicklungsphase (zehn Monate)

In der Entwicklungsphase geht es darum, konkrete berufliche Perspektiven zu erarbeiten. Die Jugendlichen haben die Chance, sich in verschiedenen Gewerken zu erproben, Praktika in Unternehmen zu absolvieren und so erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Dabei werden sie von erfahrenen sozialpädagogischen Mitarbeitenden begleitet und unterstützt.

Die Ausstiegsphase (vier Wochen)

In der Ausstiegsphase des Projekts liegt der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Teilnehmer bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen oder Arbeitsstellen. Dabei werden gemeinsam mit den Mitarbeitenden berufliche Perspektiven entwickelt und umsetzbare Wege zur Erreichung dieser Ziele erörtert.

Fragen zum Projekt Werkstattjahr NRW oder Berufsorientierung?

Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

Werkstattjahr NRW Berufsorientierung Coaching

Bildung als Basis der beruflichen Zukunft

Den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (HSA 9) nachholen

Im Rahmen des Werkstattjahres NRW können die Teilnehmenden den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (HSA 9) nachholen. Dies ermöglicht ihnen, ihre Kompetenzen zu erweitern und ihre persönlichen Ressourcen zu stärken. Dadurch verbessern sich ihre Möglichkeiten, eine Berufsausbildung zu beginnen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Entwicklung und Ausbau von Kompetenzen

Unterschiedliche Berufsfelder & praktische Tätigkeiten

Das Werkstattjahr NRW der GESA bietet Jugendlichen eine praxisnahe, berufliche Orientierung in vielfältigen Bereichen wie Elektro, Metall, Bau, Logistik, Körperpflege, Kosmetik und Hauswirtschaft.

Durch produktive Tätigkeiten können die Teilnehmenden ihre Interessen und Kompetenzen aktiv entdecken und weiterentwickeln. Fachpraxis, etwa im Berufsfeld des Fachlageristen, vermittelt ihnen realitätsnahe Einblicke in die Arbeitswelt. Ergänzend dazu bieten spezialisierte Lerngruppen die Möglichkeit, fachtheoretische Kenntnisse zu vertiefen, wodurch ein ganzheitlicher Lernansatz entsteht.

Werkstattjahr NRW Berufsorientierung Coaching

Ihr Weg in die Berufswelt beginnt jetzt!

Entdecken Sie Ihre Stärken und starten Sie mit dem Werkstattjahr NRW in Ihre Berufsausbildung.

Werkstattjahr NRW Berufsorientierung Coaching

Integriertes Lernen in Schule und Werkstatt

Betriebspraktika und deren Nutzen für die Berufswahl

Betriebspraktika sind ein zentraler Teil des Werkstattjahres und spielen eine entscheidende Rolle bei der beruflichen Orientierung der Teilnehmenden. Sie ermöglichen praktische Einblicke in den Ausbildungsalltag und helfen bei der Entwicklung berufsrelevanter Fähigkeiten. Diese Praktika werden durch sozialpädagogische Fachkräfte begleitet, die Stärken und Schwächen der Teilnehmenden analysieren,  ihnen bei Herausforderungen zur Seite stehen und Strategien zum Abbau von Defiziten entwickeln. 

Die Praktika unterstützen die Teilnehmenden dabei, sich ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und tragen maßgeblich zu einem erfolgreichen Übergang in Ausbildung oder Arbeit bei.

Leistungsprämie als Pädagogisches Förderinstrument

Die Werkstattjahr-Card: Motivation und Dokumentation

Die „Werkstattjahr-Card“ ist ein zentrales Element des Werkstattjahres, einer Maßnahme zur betrieblichen Berufsvorbereitung und Qualifizierung. Sie dient als persönliches Förderinstrument, mit dem die Fortschritte der Teilnehmenden dokumentiert werden. Diese Fortschritte fließen in die Beurteilung der Leistungsprämie ein, was die Teilnehmenden zusätzlich motiviert. Die Card ermöglicht es, individuelle Ziele und Entwicklungsstufen festzuhalten und bietet eine transparente und nachvollziehbare Grundlage für die Bewertung und Förderung der Teilnehmenden. Die Werkstattjahr-Card unterstützt somit effektiv die persönliche und berufliche Entwicklung im Rahmen des Werkstattjahres.

Berufsorientierung Coaching

FAQ zum Werkstattjahr NRW

Häufig gestellte Fragen rund um unser Angebot: Berufsorientierung – Werkstattjahr NRW

Was ist das Werkstattjahr NRW?

Das Werkstattjahr NRW ist ein Projekt zur Berufsorientierung und -vorbereitung. Es richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und kombiniert Schulungen, praktische Erfahrungen und Betriebspraktika, um die Teilnehmenden auf die Berufswelt vorzubereiten.

Welche Rolle spielt das Berufsorientierung Coaching?

Das Werkstattjahr verfolgt einen produktionsorientierten Ansatz. Es bietet vor allem jungen Menschen mit negativen Lernerfahrungen eine Möglichkeit, ganz praxisnah zu arbeiten.

Für wen ist das Werkstattjahr NRW geeignet?

Angesprochen werden junge Menschen mit oder ohne Schulabschluss, die beruflich noch keine Orientierung und nur geringe Chancen auf eine Berufsausbildung haben.

Welche Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es nach dem Werkstattjahr?

Nach Abschluss des Werkstattjahres stehen den Teilnehmenden verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten offen. Dazu gehören die Aufnahme einer Ausbildung, der direkte Einstieg in den Arbeitsmarkt oder die Fortsetzung der schulischen Bildung, je nach individuellen Zielen und erworbenen Fähigkeiten. Die genauen Perspektiven und Ziele einer Integration werden individuell mit den teilnehmenden ausbildungsreifen Jugendlichen besprochen.

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